Aus für Verbrennungsmotor

Verbot für Verbrennungsmotor – für die Rettung des Klimas

Wie im letzten Beitrag erklärt, sind Dieselmotoren zu 90 Prozent Schuld an der Luftverschmutzung durch Stickoxid. Greenpeace brachten einen ausführlichen Report heraus. Dieser besagt, dass die Pariser Klimaziele noch erreichbar sind. Doch dies erfordert großen Aufwand.

Nach 2028 dürfen keine neuen Autos mit Verbrennungsmotor nach Europa verkauft werden. Auto-Konzerne müssen demnach kostengünstige Fahrzeuge mit nachhaltigem Antrieb auf den Markt bringen.

Die Politik ist Mitverantwortlich. Deswegen fordert Greenpeace vom Verkehrsminister Norbert Hofer ein Aus für Fortbewegungsmittel mit Verbrennungsmotor. Auch die Erhöhung von 130 auf 140 km/h auf Österreichs Autobahnen setzt dem Klima zu. Hinzu kommt ein Verbot für neue Diesel-, Benzin- und Hybridfahrzeugen. Eine Verschiebung des Schwerpunktes zu emissionsfreien PKWs, wie sie in der nationalen Klimastrategie festgehalten wurde, reicht nicht aus. Das bedeutet größere Mühen, wenn wir unser Klima retten wollen. Frankfurt hat den ersten Schritt bereits gewagt und sich für ein Verbot von dieselbetriebenen Fahrzeugen ausgesprochen.

CO2 Budget

Wie die Grafik des VCÖs zeigt, ist unser CO2-Budget bereits jetzt fast aufgebraucht. Wenn Österreich keine Maßnahmen vornimmt, reicht das Budget laut dieser Abbildung von 2017 lediglich bis 2035. Nur mit großen Veränderungen kann das Treibhausgas-Budget noch bis 2050 und weiter ausgedehnt werden. Mit Hilfe der Verkehrs- und Energiewende kann das Ziel des Parisers Klimaabkommens erreicht werden. Jedoch nur unter der Voraussetzung, dass Herr Hofer ein Datum für das Aus der Verbrennungsmotoren ankündigt.

Österreichs CO2 Aufnahmekapazität zur Einhaltung des UN-Klimaziels
CO2 Budget fast aufgebraucht

Doch auch nach dem Jahr 2028 gilt es, Aufgaben zu bewältigen. Bis zum Jahr 2035 muss man die Anzahl der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren in der EU um 80 Prozent reduzieren. Mit Beginn der 2040er Jahre will man ganz auf Diesel- Benzin- und Hybridfahrzeuge verzichten.

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Quellen:

Greenpeace

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